Lebensspuren

Lebensspuren

Gedichte und Aphorismen von Michael Eisner. ISBN 978-3-901388-01-9

Ein Gedicht ist komprimierte Emotion.

Ein Gedicht ist ein Gefühl, eine Geschichte, ein emotionaler Gedankenprozess, ein Katalysator der Liebe, des Schmerzes, der Verzweiflung, der Erinnerungen, der Hoffnungen, ein deja vu des Trostes nicht allein zu sein. Ein Gedicht ist nicht tot, es kann nicht sterben, denn es erlebt in diesem soziologisch, kapitalistischen Irrsinn eine fortwährende Renaissance in den Herzen der Menschen, die mit offenen Augen durchs Leben gehen, die aktiv am Leben teilhaben, das Wort „Leben“ als Chance und Erfüllung begreifen, diese Sehnsucht, diesen Wunsch verspüren sich selbst und die Anderen zu sehen, zu erkennen. Ein Gedicht ist ein dem Menschen eigenes Pflänzchen, im stetigen Wachstum begriffen, von Einfachheit oder vom Universum geküsst, vom Genie und all den Fehlern, den Irrnissen des Daseins behaftet. Zuweilen scheint ein Gedicht wie von Kinderhand geschrieben, denn in so manchem starken Augenblick des Lebens empfinden wir ganz nackt, vom Intellekt beraubt, wie ein Kind. In der puren Nacktheit der Unschuld haftet die Wahrheit, jene, die mit großen Augen in die Welt hinaussieht, da das Kind in uns noch nicht verlernte zu leben.

Ein Gedicht ist Leben, erinnern wir uns und machen unser Leben wieder zu einem Gedicht.

 

Menschen am Dach der Welt

Das Buch "Menschen am Dach der Welt" beschreibt das Leben und Überleben der Menschen im höchstgelegenen Lebensraum der Erde: dem Himalaya! In einzelnen Kapiteln geht der Autor auf Architektur, Religion, Handwerk, Nomadentum und auf die wichtigsten Gebiete und Volksgruppen des Himalaya ein. Robert C. Schmid, Jahrgang 1965, studierte Ethnologie, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Er ist seit 1991 Fotograf und Filmemacher. Nach jahrelangen Forschungs- und Studienreisen in Amazonien und Neuguinea zog ihn der Himalaya in seinen Bann. Seitdem unternahm er neun Reisen und Expeditionen in alle Himalaya-Länder. Die Themen seiner ethnofotografischen Tätigkeit waren seit jeher das Leben und Überleben von Menschen in extremen Gebieten der Erde.

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Göttliche Spiele

Der Autor Dr. Michael G. F. Winkelmann meint dazu: "Spielen dient nicht nur der Unterhaltung, sondern auch dem Lernen. Denk- und Verhaltensschemata werden geformt. Außerdem lernt man seine Mitspieler kennen und man darf sogar boshaft sein, dank des Spruchs: 'Es ist ja nur ein Spiel'. Das gibt Möglichkeiten, Gefühle auf harmlose Art auszuleben. Hinter Spielen steckt eine Fülle von Ideen und es werden in der Regel Hilfsmittel wie Bälle, Schnüre, Karten, Steine und andere mehr eingesetzt. Eng verbunden mit dem Spiel ist das Ritual. Das Spiel hebt sich von den Alltagsdingen ab, es ist etwas Besonderes. Spiele sind von unterschiedlicher Art: Körperliche Spiele wie Tennis und Fußball erfordern während des Spiels neben körperlicher Fitness auch geistige Flexibilität, andere wie Darts, Bogenschießen und Mikado neben Konzentration auch Geschicklichkeit. Strategische Spiele wie Schach, Mühle, Dame bedienen sich Hilfsmitteln, wie Spielbrett und Figuren, die durch Regeln miteinander verknüpft sind und langfristiger ein Ziel verfolgen. Glücks- und Taktikspiele benutzen Zufallsgeneratoren, zB. Würfel oder einen gemischten Kartenhaufen. Den Computer-, Fantasy-, Gruppen- und Wortspielen allerdings fehlt das rituelle Moment eines Spieles. Die Miwin'schen Würfel unterscheiden sich von den herkömmlichen nicht nur in der Verteilung der Augen, sondern sind auch durch ihre Struktur viel besser für taktische Spiele und mathematische Knobeleien geeignet. Die Spiele hier überstreichen ein breites Spektrum: vom einfachen Glücksspiel zum Zeitvertreib, bis hin zu strategischen 3-d-Spielen, vom Wortspiel bis zum Fitness-Training. Sie umfassen Spiele für jede Altersgruppe. Sie sind die Software zur Hardware der Miwin'schen Würfel. Durch Tauschen von Regeln können interessante Varianten entstehen. So können Sie bei einigen Spielen die Regeln Legen (b), Ketten (h) und Kippen (d) tauschen. Einige Regeln lassen sich auf mehrere Spiele anwenden, andere nicht. Sie können ein Spiel beenden, wenn das Ziel erreicht ist, zB. durch "Schachmatt", oder Sie bewerten das Erreichen des Ziels, spielen es mehrmals, und zählen die Punkte (Münzen), nach zehn Runden zB., zusammen. Bei den herkömmlichen Würfelspielen werden nur die Augen der Oberseite der Würfel betrachtet, hier werden auch Spiele präsentiert, bei denen die Seitenflächen der Würfel zum Einsatz kommen. Durch bestimmte Vorschriften lassen sich "virtuelle Spielbretter", bei denen die Zahlen als Spielfelder dienen, erzeugen. Bei einigen Brettspielen eignen sich Münzen als Figuren. Für mathematisch Interessierte sind im Anhang einige Eigenschaften dieser Würfel dokumentiert."

Miwin'sche Würfel

Miwin´sche Würfel

Die MIWIN'schen Würfel von dem Spieleerfinder Dr. Michael G. F. Winkelmann bestehen aus einem Satz dreier unterschiedlicher Würfel. Die Summe der Augenzahlen jedes einzelnen beträgt 30, der Mittelwert 5. Gegenüberliegende Augenzahlen der Würfel ergeben in Summe jeweils neun, zehn oder elf.

Die Bezeichnung des einzelnen Würfels erfolgt durch die Summe der beiden niedersten Augenzahlen, es ist also:

III : der Würfel mit den blauen Augen

IV : der Würfel mit den orangen Augen

V : der Würfel mit den schwarzen Augen

Die drei Würfel sind derart gestaltet, daß es nach Wahl eines beliebigen Würfels immer einen anderen gibt, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 17 :16 eine höhere Augenzahl würfelt. So gewinnt zyklisch III gegen IV, IV gegen V und V wiederum gegen III. Anschaulich kann man sich diese Eigenschaft an nachfolgender Zeichnung verdeutlichen: Der Kreis III liegt zwar immer vor Kreis IV, aber immer hinter Kreis V; der Kreis IV liegt vor Kreis V, aber hinter Kreis III; der Kreis V liegt vor Kreis III, aber hinter Kreis IV. Näheres darüber im Kapitel Eigenschaften.

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